Mittwoch, 8. Januar 2014

UNFERTIG
...ist dieses neue Jahr. Das kann man wohl sagen, oder? 
Unfertig ist dieses Bild. Es spiegelt- ein bisschen-  meinen Jahresanfang. Anfang mit Schrecken.


Eine Zeit verstreichen zu lassen, eine begonnene Arbeit immer mal wieder zur Hand zu nehmen, sich nicht scheuen, an etwas über einen langen Zeitraum zu arbeiten- das fällt mir schwer.

 Vielleicht wird nun grad das so etwas wie ein Vorsatz: Geduld für Prozesse aufbringen. Andere Perspektiven einnehmen. Unterbrechungen dulden. Und das nicht nur, weil ich keine andere Möglichkeit habe, sondern sie zu begrüßen als bereichernde und wegbereitende Erfahrungen. 
 So wenig, wie ich fertig bin mit meinem Jahresanfang, fertig mit dem Schreck- so wenig bin ich fertig mit diesem Bild.



 Und das jetzt seit 3 Tagen(!) Ungewöhnlich für mich. Und ein Anfang. Ein Anfang mit Schrecken, der schon etwas bewirkt, das mich etwas gewinnen lässt.


Ich denke grad viel über Wandel, Wandlung, unsere Sehnsucht danach und wie sie den Sinn ändern kann und soll, nach. 
Mein Jahresanfang hat mir einen Vorsatz selbst geschaffen.  Das ist mal was ganz anderes. Sich wandeln lassen.....

Und- keine Sorge. Mir geht es schon wieder ganz gut. :-) 

Dieser geschenkte Vorsatz wandelt nun zu Bines Short Storys #1.
Die Idee, sich, wenn es grad auskommt, von einem Thema inspirieren zu lassen, gefällt mir sehr. Danke dafür!

Und uns allen wünsche ich ein Jahr des Wandels, mit genug Sehnsucht in unseren Herzen, ihn zu vollziehen; oder genug Geduld, ihn zuzulassen.


Kommentare:

  1. liebe lisa,
    ich hoffe, der schreck hat sich bereits wieder verzogen!
    dein (unfertiges) bild gefällt mir sehr - manchmal tut es ganz gut, wenn geschaffenes liegt. aber ich kenne das, ich tu mir auch schwer damit. und oft liegen die unfertigen stücke dann länger, als mir/ihnen lieb ist, denn manchmal wird dann gar nichts mehr draus, was schade ist.
    liebe lisa, so herzlichen dank noch einmal für deine bezaubernden worte zum wirbelwindkalender!
    ein frohes neues jahr wünsche ich dir und geduld, wo sie vonnöten ist!
    alles liebe
    dania

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  2. der schreck scheint tief zu sitzen, geduld wird sicher noch zur verarbeitung gebraucht.
    ich lasse oft angefangene arbeiten liegen, ein kleiner tisch steht hierfür bereit. so kann ich sie immer sehen. manchmal macht es schon beim vorbeigehen klick und dann wird etwas daraus. andere müssen länger warten, bestimmte werden nie fertig.
    ich wünsche dir entspannte stunden zum weiterarbeiten! und schau mich mal bei bine um!
    liebe grüße von mano

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    1. ja, das kam mir auch in den Sinn- angefangenes nicht verschwinden lassen, sondern den täglichen Blicken aussetzen. Dank Dir!

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  3. Deine Bilder gefallen mir sehr - so wie sie sind. Manches braucht einfach seine Zeit. Loslassen hilft auch wenn es schwerfällt, um anders zu sehen. Lieben Gruß zu Dir Iris

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  4. Liebe Lisa,
    ich finde deine Bilder wunderschön und auch deine unfertigen Bilder haben eine eigene Aussage. Manchmal muss man sie wohl einfach etwas liegen lassen bis man eines Tages weiß wo man mit ihnen hin will.
    Ich wünsche dir viel Erfolg, deine Vorsätze in die Tat umzusetzen und freue mich, dass du bei Short Stories dabei bist.
    Liebe Grüße,
    Andrea

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