Montag, 14. Mai 2018

arbeit s fort schritt
und 
Post-Kunst-Werk

nach (wunderbar) gast-reichem Katholikentag, Getümmel zwischen Staunen und Gruseln, zwischen Begeisterung und Abstoßung, oft ratlos aber in diesem Gefühl nie allein, klugen Reden und erfreulichen Gesprächen ebenso wie Fassungslosigkeit, was es so alles gibt und was mann...so alles denkt...
habe ich mich seit gestern wieder den Leinwänden zugewandt. Zu Weiterarbeit und zu Neuem.
Da sehnen Herz und Hand den Norden her. Scheint mir.




ca. 120x80









a. 60x80









ca. 50x50








ca. 50x50




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Ulrike schickte diesen unglaublichen Bambuswald. Hier zeigt sie seine Entstehung. Einfach großartig, oder. Einfach Ulkau!!!







Von  Bärbel (ohne Blog) kamen diese zarten Kringel und Tupfen. 


Dank den fleißigen Walzerinnen und Michaela und Tabea, die sich diese Frühlings- Postkunst für uns ausedacht haben!


Bitte seid nicht böse dass ich kaum hier bin! Auch lesen tu ich grad wenig bei Euch und wenn, dann meistens mucksmäuschenstill...



:-)

Kommt auch wieder anders...






Montag, 30. April 2018

Postkunst
+

Frühling
+
Neue Bilder
+
Upcycling


Von Jennifer kam diese wunderbare federleichte Frühlingspost





Und von Christiane diese eleganten Walzendrucke, auf dem Umschlag ein ganz eigenes Modell.




Vielen Dank Euch beiden Walzerköniginnen!




Ich war eine Zeit in Besenhausen, in meinem Landhäuschen, wo ich den Winter ausgetrieben und den Frühling dabei genossen habe.
Hier ein Blick um 7 Uhr morgens von meinem "Hausberg", dem Pferdeberg auf Besenhausen.





Ganz vorne meine graue "Sibirien -Datscha", inclusive riesiger Birke. Von der ich ja annehme, dass die Erbauer des Häuschens sie für die Russland-Spätheimkehrer gepflanzt haben, denn für die wurde das Grenzhäuschen 1949 ursprünglich gebaut.






Genau dort verläuft seit 1945 die Niedersächsisch- Thüringische Grenze. Vorher verlief sie quer durch Gut Besenhausen, was eine Sprengung zur Folge gehabt hätte. Aber nach Verhandlungen des damaligen Gutsbesitzers mit den russischen "Gästen"( man spricht von hochprozentigen Gesprächen) wurde die Grenze ca. 200 Meter verschoben. So blieb Besenhausen erhalten und mein Häuschen gebaut. Ungezählte Menschen kamen über diesen Grenzpunkt, um nach Friedland weiterzugehen, wo noch heute Menschen eine erste Aufnahme finden, die nach einem sicheren, besseren Leben suchen.







Nach 1961 war dort der "Zonenrand". Im Häuschen sassen die Westzöllner und hatten nicht viel zu tun. Denn einen Übergang gab es nicht mehr.



das thüringische Dorf Kirchgandern

Wir gingen dort spazieren, ich schob meine Kinder dort zum Einschlafen im schaukelnden Wagen vorbei. Still war es.
Bis wir, betrunken vor Freude, im November '89 die alten, nie gekannten Nachbarn im nächsten Dorf umarmen konnten.


Gemalt habe ich auch.
Acryl auf Leinwand, ca. 70x100cm





zwei Ausschnitte







Acryl auf Leinwand, 2tl., insg. 80x120






und ein Ausschnitt vom kleinen "Emil". Einem wunderbaren Enkel von Freunden.

Ausschnitt "Emil"






Hier noch mein neuester Tetrapackkniff. Vielleicht macht Ihr das schon immer? 
Ich habe beim Tetrapackbasteln diese sehr praktische Kulturtasche, Butterbrotkiste, Obstbehälter, Stempelsammler, Fädchenaufbewahrer, Messertäschchen........
entdeckt und möchte sie Euch nicht vorenthalten:












Samstag, 14. April 2018

Hanami
Blüten
Post Kunst

Kurz vorm Aufblühen der alljährlichen Pracht unserer alten japanischen Kirsche.










Ich hole sie mir ins Haus und damit so viel Freude!












Gibt es auch Apfel. Hanami? Ich weiß es nicht.




Und Magnolien Hanami?
Hier Post-Kunst über ihren liebsten Magnolienbaum von Astrid.
wunderbar! Vielen Dank!

Montag, 9. April 2018

Danke!

für wunderbare Postkunst von Karen (ohne Blog) in zwei Farbgebungen





und eine Extrapost von Ghislana






Danke!

für nette Osterpost in Papier von ihr und ihr und ihnen







und in Stoff von ihr, was für eine Freude!







Meine Post-Kunst sollte überall angekommen sein.
So habe ich sie gemacht:




Die Küchenschneidemaschine musste zunächst mal dünnere Scheiben aus einem alten dicken Moosgummistempel schneiden.

Der Rest des Prozesses ergibt sich denke ich aus den Bildern.






hier gedruckt auf Seidenpapier 



all die fertigen Bögen habe ich dann vor lauter Eifer nicht mehr fotografiert. Es wird aber ein paar Bilder der Ergebnisse in einigen Blogs geben. Z.B. hier bei ihr.



Münster

Gestern Abend war ich im Dom. Münster, meine alte schöne spießige ruhige Stadt war in Trauer. Ich auch.
 Im Gottesdienst, den ich sehr gut fand, wurde gemeinsam der Toten und Verletzten und ihrer Angehörigen gedacht und je nach Glauben für sie gebetet.

Ich habe auch sehr an all die von staatlichem Terror getöteten, gebeutelten, zur Flucht gezwungenen Menschen gedacht. 
An die tausenden Toten und Kranken, die wir hinnehmend auf dem Altar von schnellen Autos, Gift ausstoßenden Motoren, vergifteten Pflanzen, nach billigen Luxusartikel gierendem Konsum und unserer Gleichgültigkeit  unendlichen Leides von Kinderarbeit und unmenschlichen Arbeitsbedingungen weltweit gegenüber, opfern.

Tod und Verletzung erreichen jeden individuell. Leid ist nicht teilbar.
Wir glauben ein Recht auf Sicherheit zu haben. Das es nicht gibt. Niemals gab.
Menschenrechte aber, die wir ganz selbstverständlich hier für uns in Anspruch nehmen, sind für den Hauptteil unserer Mitmenschen unerreichbar. Oft durch das Dazutun, direkt oder indirekt, durch jeden von uns.
Das macht mich unglaublich traurig.

Letzte Woche gab es in der Zeitung eine kleine Notiz: Unbürokratisch soll in Europa ein West-Ost Korridor über Straßen gebaut werden für Panzer und große Militärtransporte geeignet, um sie an die Ostgrenzen Europas verlegen zu können.

Überall mehren sich die Anzeichen für Aufrüstung und Säbelrasseln. 
Wer hat was davon? Sprich wer verdient daran? 

Ich möchte die Trauer und den Schrecken über das was Samstag in Münster passiert ist nicht relativieren. Ich wundere mich nur immer über die Un-Verhältnismäßigkeit von öffentlichem Interesse.

Wir sollten alle wieder marschieren. Aber nicht gen Osten, sondern in unseren Städten. Friedensmarschieren.

Klick ich finde zwar die Untermalung mit Musik in diesem Video unglücklich, aber die Worte stehen für sich. 

Montag, 26. März 2018

Erste Postkunst-Post
und Arbeitsfortschritt

Simone hatte in unserer Gruppe die Aufgabe des Auftaktes.
Und der ist ihr fantastisch gelungen:








Eine kleine schweizerische Kettengeschichte- wie passend für einen Walzendruck! Unendlichkeit für Ohr und Auge. Ich bin hingerissen.
Vielen Dank!



Das große Birkenbild (hier vor Tagen) ist wieder mal so eine Arbeit von monatelanger Wandlung...
( das rot ist viel weniger rot im Original, weiß nicht, warum es sich so vordrängt...)






ausschnitt

ausschnitt











Mittwoch, 21. März 2018

Glückliches Walzen im 3/4 Takt- Tutorial
oder die sich selbst färbende Musterwalze 
(gegen Entmutigung beim Walzendrucken ;-)  )



Vor Jahren habe ich diese Walze gebaut und mit ihr nun, erinnert an das glückliche Walzen durch die Frühlings-Mailart,  in nicht mal  einer Stunde, etliche Drucke hergestellt. (Nein, das sind nicht meine Mailart-Drucke) So gehts:




Die Walzerwalze besteht aus einer Weichgummiwalze( zum Andrücken von Tapetenrändern) mit aufgeklebtem Moosgummimuster, 
und einer genauso breiten einfachen Schaumgummiwalze, 


die ich auf einen, der Stabilität halber, verzwirnten Draht gesteckt habe, den ich so gebogen habe, dass er schön an der Gummiwalze anliegt.
Damit das ganze gut zusammenhält, habe ich den Drahthalter und den gekauften Walzenhalter mit Tape verbunden.
Und nun zum Drucken:




Erstmal eine Menge Papiere mit Farbe versehen




Wenn man die Schaumstoffrolle nun über die Farbpalette rollt, rollt sich automatisch die Musterwalze mit und färbt sich ein.



Da sie das auch während des Druckvorgangs tut, färbt sie sich beim Drucken fortwährend ein. Im Rollumdrehen sozusagen. Sehr praktisch.



Durch leichten Druck mit dem Finger auf den Drahtbügel kann ich die Färbung beim Rollen kontrollieren und intensivieren. Farbe neu aufnehmen ist nicht nötig.




Nachdem ich im Nu diese Drucke hergestellt habe, 







habe ich mit der Restfarbe in der Walze, ohne neue Farbe aufzunehmen, noch 16  DIN A 4 Papiere bedruckt. Ohne auch nur einmal neue Farbe aufzunehmen. In 2 Minuten. :-)




Reinigen, indem man die Gummiwalze abnimmt( ich reinige sie mit Babytüchern) und die Schaumstoffrolle kann nun in warmem Wasser ausgewaschen werden.




Dann alles schön gebügelt und ins Vorratsmäppchen gelegt...:-)

Mit dieser Rolle könnte man sich tatsächlich ganze Tapeten drucken. Ich würde mir dazu die schönsten Strausswalzer( hach wie als Kind!) auflegen und dann: WALZEN