Heute zeige ich mal, besonders gern auch für Ninas Upcycling Dienstag, ein paar Alltags-recycelte Dinge aus meiner Küche:
Leere Mehl-,Haferflocken-, Zuckertüten.lassen sich in Sekunden in ihre alten Kniffe legen. Ich habe ein Kistchen für sie in der Schublade. So habe ich immer stabile Papiertüten greifbar für Kuchenstücke, Butterbrote, Kekse, ausgegrabene Pflanzen.....
Aus einem alten Tshirt habe ich vor längerer Zeit diese drei Topflappen gemacht. Sie bestehen aus je drei oder vier Lagen des Shirt Stoffes und dem Anfang der Landlust- Topflappen als Aufhängerle:
Daneben hängt das Wurstsäckchen aus einem alten handgewebten Küchentuch, das ich vor 100 Jahren in Schweden gebraucht erstanden habe:
nun kommt ein Rätselbild:
das ist...genau, ein alter Saucenlöffel..
etwas verbogen, mit Löchlein durchbohrt...
und aufgehängt als...
Lappen-halter-trockner.
Dann ist da noch das alte A5 Ringbuch ( da waren mal Kirchenlieder drin, ich habe zig Exemplare auf dem Sperrmüll einer Gemeinde gefunden inclusive der A5 Prospekthüllen!!)
Mit Restwachstuch vom Schweden bezogen.
Neue Rezepte kommen- aus Zeitschriften ausgerissen, von Freunden auf Zettel oder Postkarten gekritzelt...direkt dort hinein. So erzählen die Rezept-Schnipsel immer gleich eine Geschichte mit:
Aus Restläppchen bekamen auch schon vor längerer Zeit meine Vorratsgläser Mäntelchen, maschinenfreibestickt mit deren Inhalt:
Und nicht zu vergessen der schöne Löffel aus Trabzon, in dem die Kreide immer griffbereit ist:
auch zur Freude meiner Enkeltöchter :-)
Und wenn unser Bäcker die Backstube fegt, füllt er all die Krümel und Körnchen in Tüten, die man mitnehmen darf:
Köstliches, sehr beliebtes Vogel- und Eichhörnchen Futter!
Es lebe das Backwaren-recycling!
Da fällt mir ein, eigentlich ist ja meine ganze Küche recyclet. Meine Eltern haben sie 1972 gekauft. Ich hatte sie geerbt.Und als wir vor drei Jahren eine neue Küche brauchten, und die 30 Jahre alte Küche meiner Eltern nicht EIN hängendes Scharnier oder müdes Schublädchen aufwies( wenn auch Farbe und Zusammenstellung nicht das war, was wir wollten)
beschloss ich, aus alt neu zu machen. Frische Farbe auf die Fronten, ein paar Eichenbretter, neue Arbeitsplatte vom Schreiner machen lassen, Griffe von der alten Schwedenküche abgeschraubt, alles woanders und wieanders gestellt und gestapelt- nur die Spüle ist neu. Musste. Porzellanspüle, mein Traum. Und durch Küchenrecycling leistbar.
Ach, der Sommer...der Küchensommer....
Ich kaufe seit Jahren immer weniger neue Dinge.
Das macht mich zufriedener. Die Welt werde ich damit nicht retten.